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Prognose 2020: Warum Virtual Reality den Arbeitsplatz der Zukunft auf den Kopf stellen wird

Virtual Reality (VR) verändert nicht nur die Art und Weise, wie wir mit digitalen Inhalten umgehen, sondern auch wie wir miteinander umgehen. Die Integration dieser Technologie in den Betrieb am Arbeitsplatz verspricht ein schnelleres Lernen, eine einfachere Zusammenarbeit und neuartige Ausdrucksform von Ideen. Das Münchener Unternehmen VRdirect zeigt auf, welche Möglichkeiten VR bei der Gestaltung des zukünftigen Arbeitsplatzes bietet.

Virtual Reality am Arbeitsplatz eröffnet ein breites Spektrum an neuen Möglichkeiten. VRdirect zeigt Ihnen vielversprechende Lösungen für den Büroarbeitsplatz von morgen:

Personalbeschaffung mit Virtual Reality

Potenzielle Mitarbeiter recherchieren Unternehmen und bekommen dabei einen ersten Eindruck von ihren möglichen zukünftigen Arbeitsgeber durch zum Beispiel Bilder von den Büroräumen oder durch online Rezensionen. Wie man sich die Arbeit dort tatsächlich vorstellen kann, bleibt jedoch offen – meist auch nach einem Bewerbungsgespräch. Mit einer VR-Tour durch das Büro kann ein Unternehmen potenziellen Mitarbeitern jedoch ein immersives Markenerlebnis bieten.

Durch die Nutzung von VR in der Personalbeschaffung können Bewerber den Arbeitsplatz erkunden, Erfahrungsberichte von aktuellen Mitarbeitern hören oder schon zukünftige Aufgaben erkunden, welche mit dem Arbeitsalltag auf einen zukommen würden. Diese Erfahrung könnte durch Interaktivität ergänzt werden, um dem Kandidaten ein echtes Gefühl dafür zu vermitteln, was von ihm während jeder Aufgabe verlangt wird.

Während ein potenzieller Mitarbeiter ein Unternehmen aus erster Hand in der VR erlebt, baut dieses Unternehmen nicht nur Vertrauen auf und hebt sich ab, sondern spart auch Zeit und Geld. Im Falle von Außendienstmitarbeitern und Kandidaten, die für eine Tour eingeflogen werden müssten, ist eine VR-Tour hier eine passende und wirtschaftliche Lösung.

Onboarding und Training innerhalb der VR-Plattform

Werden neue Mitarbeiter in einem Team aufgenommen, gibt es in der Regel viel Wissen, das während des Onboarding-Prozesses an ihn weitergegeben werden muss. Zeit und Ressourcen werden aufgewendet, um eine Vielzahl an Informationen zu vermitteln, die möglicherweise nicht vollständig sind. Auch hier bietet VR eine Lösung – „Handbücher“ in Virtual Reality. Auf diese Weise wird das benötigte Wissen in einem zusammenhängenden und ansprechenden Paket präsentiert. Darüber hinaus kann auf diese Inhalte Tage, Wochen und Monate nach dem Start erneut zurückgegriffen werden, falls zum Beispiel der Speicher aufgefrischt werden muss. Bei der Nutzung einer Plattform zur Erstellung und Veröffentlichung solcher Onboarding VR-Handbücher können diese einfach und ständig geändert und erweitert werden.

VR ist auch für die Schulung von Mitarbeitern ein leistungsfähiges Instrument. Eine kürzlich von Johnson & Johnson durchgeführte Studie über VR-Chirurgietraining zeigte, dass 83% der in VR geschulten Chirurgen bereit waren, den Eingriff in einem Labor mit minimaler Anleitung durchzuführen. Und diejenigen, die mit traditionellen Methoden trainierten? Keiner hatte die Erfahrung den Eingriff durchzuführen. Durch das Spielen des Trainingsprozesses werden VR-Trainingserfahrungen einprägsamer. Die praktischen Lernflows sind selbst in den größten Unternehmen leicht zu implementieren.

Virtuelle Meetings und Präsentationen

Seit 2016 entwickelt Microsoft Research ein 3D-Erfassungssystem, das es den Benutzern ermöglicht, praktisch im selben Raum zu stehen wie die Person, mit der Videotelefonate geführt werden. Das System, das nach dem Hololens AR-Headset „Holoportation“ benannt wurde, erfasst und rendert beide Benutzer in Echtzeit, sodass die Modelle sowohl in AR- als auch in VR-Umgebungen angezeigt werden können. Es klingt nach Science-Fiction, aber es wird nicht mehr lange dauern, bis diese Technologie in Geschäftsbesprechungen integriert wird, um den Benutzern den Eindruck zu vermitteln, sich im gleichen Raum zu befinden. Es ist wahrscheinlich, dass Teams in Zukunft an einem digitalen Arbeitsplatz zusammenarbeiten werden. Im Falle einer Besprechung in einer VR-Umgebung könnte zudem das Umfeld an die präsentierte Idee angepasst werden.

Während VR-Meetings bislang noch nicht weit verbreitet sind, verändert VR bereits die Art und Weise, wie Ideen und Daten in Vorträgen präsentiert werden können. Durch das buchstäbliche Hinzufügen einer neuen Dimension zu den Präsentationen oder die Möglichkeit von Interaktivität, erhöht VR das Engagement und gibt Konzepten, die abstrakter und schwieriger auszudrücken sind, Taktilität. Darüber hinaus macht es die Präsentation persönlicher, indem es dem Betrachter das Gefühl gibt, ein Teil davon zu sein. Das Beste daran ist, dass die Erstellung einer VR-Präsentation genauso einfach sein kann wie die Erstellung einer Powerpoint, durch die benutzerfreundliche Drag-and-Drop-Methode.

Erfahren Sie, wie VR Ihr Unternehmen voranbringt

Für VR stehen noch viele spannende Entwicklungen bevor und bereits jetzt gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, diese Technologie in den Arbeitsplatz zu integrieren. Für weitere Informationen kontaktieren Sie VRdirect.

Quelle Titelbild: iStock / PeopleImages